Keywordrecherche spielt sich idealerweise in mehreren Dimensionen ab. Wichtig sind neben Haupt-Suchbegriffen auch Long-Tail-Keywords, Konkurrenzanalyse, die Index-Prüfung, Auswertung von Rezensionen, Komplementär-Begriffe und Amazons eigene Werbeberichte zur Ausspielung der eigenen Kampagnen.
Oft hört man, Amazon mache "die Preise kaputt" und es sei daher unverantwortlich, dort zu verkaufen. Doch handelt es sich sowohl bei dieser pauschalen Annahme, als auch beim Umkehrschluss, die Gefahr von niedrigen Verkaufspreisen bestünde nicht, wenn man nicht direkt an Amazon verkaufe, um gravierende Fehleinschätzungen.
Innovation und Produktqualität allein reichen für dauerhaften Erfolg auf Amazon nicht aus. Hat die Konkurrenz die besseren Inhalte (Content) und erscheint dadurch weiter oben in den Suchergebnissen, hat sie die Nase vorn - auch wenn Sie die besseren Produkte haben.
Vor einiger Zeit noch konnte man davon ausgehen, dass ein Hersteller, der seine Produkte an Amazon lieferte, dies über ein "Vendor"-Konto bei Amazon tat, während "Seller"-Konten Händlern vorbehalten waren. Inzwischen aber denken auch immer mehr Hersteller darüber nach, ihre Produkte als "Seller" im eigenen Namen und auf eigene Rechnung zu verkaufen. Warum ist das so, und welche Vor- und Nachteile gibt es bei den beiden Modellen?